Gestern trifft Morgen – Die neuen Folgen jetzt auf ALEX Berlin!

Staffel 2 ist gestartet!

Bereits im April haben wir die Folgen 6 & 7 für unser Talkformat Gestern trifft Morgen abgedreht. Nun gehen die neuen Folgen endlich on Air. Hier sind die Termine:

Folge 6: Bildung und Bildungssysteme in Deutschland früher/heute

  • 08.06     –  16.30 Uhr (Wiederholung)

Folge 7: generationsübergreifende Wohnkonzepte

  • 01.06  –     17Uhr (Erstausstrahlung)
  • 03.06  –     17 Uhr
  • 15.06  –     16.30 Uhr

Und wenn du keine 📺 hast, uns gibt es auch auf https://www.alex-berlin.de im Livestream. 💻 Also wir sehen uns. Einschalten nicht vergessen!


Rückblende: Das war unser Drehtag im April

Ein kleines Team junger Medienmacher hat sich am 10.04.2018 im Studio von ALEX Berlin zusammen gefunden und Gestern trifft Morgen fortgesetzt. Nachdem wir im Jahr 2017 das erste Mal ON AIR gegangen sind und ganze fünf Folgen produzieren durften, haben wir unsere Sendung mit einem (fast) neuen dynamischen Team weiterproduziert. Neu bei Gestern trifft Morgen ist unser Moderator Lennart, der Erik von nun an ablöst. Hier gibt es noch ein paar fotografische Rückblicke vom Drehtag im April —> Drehtag: „Gestern trifft Morgen“

Möchtest du dabei sein?

Die Leitung der Sendung hat nun Sophia übernommen, die tatkräftige Unterstützung vom Kernteam um Johann, Felix, Lena, Diana sowie Konstantin bekommt. Jedoch sind hier und da immer mal wieder freie Positionen zu besetzten. Solltest DU auch Lust haben bei uns mitzumachen, dann melde dich doch bei Sophia (sophia.foertsch@jpb.de) oder in unserem Büro (jpb@jpb.de). Der nächste Drehtermin für die Folgen 8 & 9 ist der 03. Juli 2018. Wir freuen uns auf euch. Alle weiteren Infos gibt es hier

#SZWBerlin: Auszeichnungen für junge JournalistInnen

Zusammen mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Berliner Morgenpost zeichneten wir beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb wieder die besten jungen Redaktionen der Hauptstadt aus.

Wenn 250 SchülerzeitungsredakteurInnen im Roten Rathaus zusammenkommen, kann der Grund nur die Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerb sein. Am 31. Januar zeichneten wir wieder zusammen mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Berliner Morgenpost die beste jungen Redaktionen der Hauptstadt aus.
Zu Anfang der Preisverleihung betonte Bildungssenatorin Sandra Scheeres, die Rolle von Schülerzeitungen bei der demokratischen Bildung an Schulen: „Beim Zeitungmachen setzen sich die Schüler mit Themen auseinander, die sie selbst, aber auch die Schulgemeinschaft interessieren könnten. Das hilft, einen eigenen Standpunkt zu finden und diesen auch zu formulieren.“
Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost, ging hingegen auf die zunehmende Bedeutung digitaler Medien für Schülerzeitungen ein. Unser Vorstand Johann Stephanowitz sagte, dass Schülerzeitungen wichtig für den journalistischen Nachwuchs seien und die Junge Presse Berlin zahlreiche Angebote hat, um junge Medienschaffende zu unterstützen.

Preise wurden in den fünf Schulkategorien vergeben, zudem gab es vier Sonderpreise.
So lobte dieses Jahr die Vernetzungsstelle Schulverpflegung zum ersten Mal einen Preis aus. Unter dem Motto „Gutes Essen in aller Munde“ kamen zahlreiche Beiträge zur Qualität des Schulessens, sowie zu veganer Ernährung und Essstörungen. Preisträger waren die Zeitung Schulzeugs von der Friedrichshagener Grundschule, sowie der HertzSchlag vom Heinrich-Hertz-Gymnasium, der sogar ein ganzes Heft zum Thema Ernährung einreichte.
Ebenfalls wieder dabei waren die Neuen Deutschen Medienmacher mit ihrem Sonderpreis „Normale Vielfalt“. Bei ihrer Preisrede lobte die Journalistin Ebru Taşdemir einen Beitrag aus der Zeitung Neues vom Theo (Theodor-Storm-Grundschule) über einen kurdischen Hochzeitssänger. Weiterer Preisträger war die Courage Times vom Robert-Blum-Gymnasium.
Die Unfallkasse Berlin zeichnete wieder die beste Berichterstattung über das Thema Mobbing aus. Preisträger war hier Die Mühle von der Grundschule an der Pulvermühle. Und auch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergab wieder einen Sonderpreis unter dem Motto „Europa ist hier“ – dieses Jahr ging die Auszeichnung an Kissingenstrasse12.de (Rosa-Luxemburg-Gymnasium) und das LindenBlatt von der Lindenhof-Grundschule.

Bei den Hauptpreisen gab es wieder alte Bekannte auf den vorderen Plätzen, allerdings gewannen auch Newcomer-Redaktionen Preise. So überzeugte bei den Grundschulen die Liebigbox von der Justus-von-Liebig-Grundschule mit ihrer breiten Themenvielfalt und dem tollen Layout. Die ARS-Zeitung (Adolf-Reichwein-Schule) gewann in der Kategorie Förderschulen mit tollen Berichten über das Schulleben.
Eine Premiere gab es bei den Integrierten Sekundarschulen: Hier belegte mit qurt (Kurt-Schwitters-Schule) zum ersten Mal eine Online-Zeitung den ersten Platz. Die Redaktion überzeugte mit Berichten aus dem Schulleben und politischen Artikeln, sowie der crossmedialen Nutzung von Videos und Podcasts.
In der Kategorie der Oberstufenzentren gewann der mbs-Newsreport von der Marcel-Breuer-Schule. Vor zwei Jahren wurde der beliebte Direktor der Schule entlassen, worüber die Zeitung intensiv berichtete. Bei den Gymnasien konnte sich in diesem Jahr die OHnE vom Heinz-Berggruen-Gymnasium mit starken politischen Artikeln und einem Hochglanz-Layout den ersten Platz sichern.

Zusätzlich zu den Hauptpreisen vergab die Jury dieses Jahr zwei Extrapreise. Als bester Newcomer wurde die Redaktion PaulsenBrot vom Paulsen-Gymnasium ausgezeichnet. Die Kolumbus-News von der Kolumbus-Grundschule erhielten einen Preis für ihre besonders herausragende politische Berichterstattung – die Redaktionsmitglieder führten zur Bundestagswahl intensive Interviews mit PolitikerInnen aller Parteien in ihrem Bezirk.
Die Jury bedankt sich bei allen teilnehmenden Redaktionen und wünscht den Gewinner-Redaktionen viel Erfolg beim Bundeswettbewerb, der im Juni diesen Jahres im Bundesrat verliehen wird.

Die Preisträger im Überblick:

Hauptpreise

Kategorie Grundschule:
1. Preis: Liebigbox, Justus-von-Liebig-Grundschule, Friedrichshain-Kreuzberg
2. Preis: Schlaufuchs, Grundschule auf dem Tempelhofer Feld, Tempelhof- Schöneberg
3. Preis: Karlchen, Karlsgarten-Schule, Neukölln

Kategorie Förderschulen:
1. Preis: ARS-Schülerzeitung, Adolf-Reichwein-Schule, Neukölln
2. Preis: Rasender Kurier, Sancta-Maria-Schule der Hedwigschwestern, Steglitz-Zehlendorf
3. Preis: TGS Schülerexpress, Temple-Grandin-Schule, Friedrichshain- Kreuzberg

Kategorie Sekundarschule / ISS:
1. Preis: qurt., Kurt-Schwitters-Schule, Pankow
2. Preis: ZeitungEins, SchuleEins, Pankow

Kategorie Oberstufenzentren:
1. Preis: mbs Newsreport, OSZ Bau- und Holztechnik, Pankow

Kategorie Gymnasien:
1. Preis: OHnE, Heinz-Berggruen-Gymnasium, Charlottenburg-Wilmersdorf
2. Preis: Moron, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Pankow
3. Preis: Jemandes Zeitung, Europäisches Gymnasium Bertha von Suttner, Reinickendorf

Extrapreise

Newcomer Gymnasium: PaulsenBrot, Paulsen-Gymnasium, Steglitz-Zehlendorf
Politische Berichterstattung: Kolumbus News, Kolumbus-Grundschule, Reinickendorf

Sonderpreise

„Europa ist hier“ (Senatsverwaltung für Kultur und Europa)
Kissingenstraße 12, Rosa-Luxemburg-Gymnasium, Pankow
LindenBlatt, Lindenhof-Grundschule, Tempelhof-Schöneberg

Wertschätzung in der Schule (Berliner Unfallkasse)
Die Mühle, Grundschule an der Pulvermühle, Spandau

Gutes Essen in aller Munde (Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin e.V.)
Schulzeugs, Friedrichshagener Grundschule, Treptow-Köpenick
Hertzschlag, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Friedrichshain-Kreuzberg

(Neuen Deutschen Medienmachern verliehen)
Neues vom Theo, Theodor-Storm-Grundschule, Neukölln
Courage Times, Robert-Blum-Gymnasium, Tempelhof-Schöneberg

Foto: Lena Skrotzki

70 Jahre Junge Presse Berlin!

In diesem Jahr feiert die Junge Presse Berlin das Jubiläum anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens. Neben der Geburtstagsfeier im November wollen wir dies auch zum Anlass nehmen, die bewegte Geschichte des Verein aufzuarbeiten. Deshalb suchen wir interessierte Autorinnen und Autoren, die an unserer geplanten Festschrift mitarbeiten möchten. Auch andere kreative Ideen sind gefragt!

Vor 70 Jahren wurde in West-Berlin der „Ring Berliner Schülerzeitungsredakteure“ gegründet, nunmehr bekannt als Junge Presse Berlin. Gedacht als Demokratisierungsprogramm der jungen Bundesrepublik, ist der Verein bis heute eine Stimme von jungen Medienschaffenden in der Hauptstadt, die sich gegen Zensur und für Presse- und Meinungsfreiheit stark macht.

Im Rahmen unseres Jubiläums soll die Geschichte der Jungen Presse Berlin –  als ein herausragendes Beispiel für die Phase des Aufbaus und der Konsolidierung politischer Jugendbildung in Deutschland – in vielfältiger Weise aufgearbeitet werden.

Deshalb sind wir auf der Suche nach interessierten Autorinnen und Autoren, die sich mit der Jugendpresse-Entwicklung in Berlin befassen möchten – egal ob mit Artikeln, Interviews oder kreativen Beiträgen verschiedenster Art.

Den Aufruf findest du als Aushang (PDF) noch einmal hier.